Doktor Miyagis Geheimnis

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“Doktor Miyagis Geheimnis”
ein Film von Julia Kläring, Nils Olger


DV-PAL, 2007, 23 min.

Ich kann ihnen keine Papiere geben, weil ich noch keine Identität habe. Ich bin nicht von hier und ich habe nicht studiert. Darum bestimmen eure Gesetze, dass ich über Nacht in einem Gasthaus bleiben muss. Sobald ich einen Namen habe, werde ich in der Lage sein, Ihnen meine Papiere zu geben.
(frei nach: Kathy Acker, in: Die Geschichte der Don Quixote. Ein Traum)

Der Kurzspielfilm „Doktor Miyagis Geheimnis“ befasst sich mit der Frage, wie sich ein Begriff von Freiheit bestimmen könnte. Die Figuren drehen sich um die Fragen von Zwang und Ausbruch, Bewegung und Stillstand. Der Film versteht sich als Beitrag zur Gender-Diskussion und zu Fragen nach Autonomie und Prekarität. Die Umsetzung konzentriert sich auf ein Setting stilisierter Figuren und Räume, welche die Künstlichkeit der Inszenierung verdeutlichen. Brüche im Realismus der Darstellung verstärken den utopischen Charakter des Films.

Nach dem Kurzspielfilm „[ ] – I went to work today, I don’t think I’ll go tomorrow“ ist dieses Projekt eine Fortführung der gemeinsamen filmischen Arbeit von Julia Kläring und Nils Olger.

Julia Kläring, Nils Olger (Drehbuch, Produktion, Regie, Schnitt)
Tim Tom (Bild)
Leonhardt Hilzensauer (Lichtassistenz)
Uul Schackl (Farbkorrektur)
Robert Glaser (Ton)
Markus Oralek (Tonassistenz)
Sebastian Meyer (Tonaufnahmen Studio)
Alexandr Vatagin, Peter Holy, David Schweighart (Soundtrack)
Veronika Brandt (Besetzung)
Lisbeth Kovacic (Produktionsassistenz)
Katharina Morawek, Nadine Lemke (Regieassistenz)
Martin Kahofer (Ausstattung)
Martina Nowak, Cloed Baumgartner/Milch (Kostüme)
Andrea Polterauer (Maske)

Barbara Spitz (Dr. Elke Miyagi)
Anne Wiederhold (K)
Moira Hille (René)
Christa Kern (Frau Rosik)
Petra Szalony (Frau Gabo)
Sattva Giacosa (Patientin)
Lisbeth Kovacic (Lenkerin)
Gini Müller (Stimme Roxy)
Tigris (Hund)